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09.01.2012
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Auststellung: The Nahmad Colletion
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Unter dem schlichten Titel „The Nahmad Collection“ zeigt das Kunsthaus Zürich bis Mitte Januar 2012 Bilder der seit zwei Generationen im Kunsthandel tätigen Familie Nahmad. Im eigentlichen Sinne keine Sammlung, sind doch die Arbeiten für den Kunsthandel vorgesehen. Davon wurden rund einhundertfünfzehn Meisterwerke ausgewählt. Zwanzig Namen, in alphabetischer Reihenfolge, stehen auf der Werkliste: Pierre Bonnard, George Braque, Giorgio de Chirico, Edgar Degas, Max Ernst, Juan Gris, Wassily Kandinsky, Fernand Léger, René Magritte, Kasimir Malewitsch, Marino Marini, Henri Matisse, Joan Miró, Amedeo Modigliani, Piet Mondrian, Claude Monet, Pablo Picasso, Piere-Auguste Renoir, Yves Tanguy und Henri de Toulouse-Lautrec.
Es ist nicht das erste Mal, dass das Kunsthaus Arbeiten von der Familie Nahmad für Ausstellungen erhält. Zuletzt gab die Familie Arbeiten aus ihrem Bestand für die große Picasso-Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum des Kunsthaus Zürich.
Für die Ausstellung wurden jetzt Arbeiten von1870 bis 1970, vom Impressionismus bis zum Ende der Moderne ausgewählt. In der Ausstellung sind fünf verschiedene Kunstepochen auszumachen: Fauvismus, Kubismus, Abstraktion, Surrealismus und Picasso.
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Die Frage, warum das Kunsthaus die The Nahmad Colletion präsentiert, gibt es zwei Antworten. Zum einen zeigt die Auswahl der Arbeiten eine hervorragende Qualität. Die zweite Antwort: Das Kunsthaus wendet sich mit der Erstpräsentation der Collection ein weiteres Mal dem privaten Sammeln zu.
Auch dieser Punkt der Ausstellung ist wichtig – Kunsthändler haben neben ihren Handel immer wieder Werke behalten, trotz zahlungskräftiger Sammler. So entstand auch das Konvolut, das unter dem Namen The Nahmad Collection in Zürich gezeigt wird.
Hinweis – nach dem Ende der Ausstellung am 15.Januar 2012 wird die Ausstellung weiterhin im Katalog präsent sein.
khw
Der Katalog zur Ausstellung ist im DuMont Buchverlag Köln in deutsch und englisch 2011 erschienen. |
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