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Museum für Hamburgische Geschichte:

Ausstellung zur Zeitgeschichte:
Flucht nach Shanghai – atmen und halbwegs frei sein

Über zehntausend Hamburger Juden mussten zwischen 1933 und 1945 vor den Nazis fliehen. Für zahlreiche von ihnen wurde Shanghai ihr Zufluchtsort. Um das sichere Exil im fernen China zu erreichen, mussten die von der NS-Ideologie bedrängten Menschen, häufig auch mittellos, eine beschwerliche Reise mit Bahn und Schiff auf sich nehmen.

Die Ausstellung des Museum für Hamburgische Geschichte möchte den Besuchern die Erfahrung von Exil und seine Bedeutung für jeden einzelnen der Flüchtlinge näher bringen.
Ihr Leben spiegelt sich in der Ausstellung über Auszüge aus Interviews, Briefen, Erinnerungen, aber auch auf Fotos und in zahlreichen staatlichen Verwaltungsakten wider.

Die Ausstellung unterteilt sich in verschiedene Erzählphasen. Ausgang für die Erzählungen sind neben den Geschichten der Hamburger Flüchtlinge auch Biographien aus der Shanghaier Ausstellung „Memories of Shanghai“ der Ohel Moishe Synagoge. Den roten Faden bildet Ihr Leben im nationalsozialistischen Deutschland, ihre Entscheidung zur Emigration, die Ankunft in Shanghai und das Leben dort. Abschluss ist, nach dem Sieg der Anti-Hitler-Koalition, die Suche nach einem neuen sicheren Zuhause.

Die Ausstellung des Hamburgmuseum ist ein kulturelles Kooperationsprojekt mit dem Bezirk Hongkou in Shanghai im Rahmen der 25-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und Shanghai.
khw


Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24 - 20355 Hamburg

Geöffnet: Di – Sa 10-17 Uhr So.: 10-18 Uhr






Nebenstehende Bilder sind Stücke aus dem
Archiv Wolf und Archiv Sonja Mühlberger