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21.01.2012
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Geschichte: DER ALTE FRITZ
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Jedem deutschen Verlag ein Buchtitel zu Friedrich dem Großen. Der Anlaß ist die Wiederkehr des Tages seiner Geburt vor 300 Jahren. Im Hamburger Verlag Hoffman und Campe heißt der Titel einfach „Der Alte Fritz“.
Der Band wurde vom Deutschlandkorrespondenten der „The International Chronicles“ Tom Goeller geschrieben. Er stellt seinen Leser den Preußenkönig Friedrich den Großen, am 24. Januar 1712 geboren und am 17. August 1786 schwer krank gestorben, facettenreich vor.
War er nun in der Tat Friedrich der Größte? Der Autor beschreibt den Triumph wie die Tragödien eines Mannes, der nach eigenen Angaben lieber ein Philosoph als Kriegsherr sein wollte. |
So läßt der Journalist Tom Goeller seine Leser den Alten Fritz ganz neu gegenwärtig werden. Er interpretiert dazu zahlreiche historische Zeugnisse. Das ist wahrlich eine lebendige Vermittlung von Geschichte. Ein übriges sagen zum Thema Prominente, die vom Autor zu ihrem Verhältnis zum Preußenkönig befragte. Dazu geben ihre Kommentare ab u.a. Richard v. Weizsäcker, Helmut Schmidt, Peter Scholl-Latour und Gregor Gysi.
So reisst der Autor den Mythosschleier um Friedrich den Großen auf, der noch immer hierzulande um diesen Mann wogt. Süffisant ist von Goellers Betrachtung zum Anbau der Kartoffel in Preußen, die er einfach mit „Pommes Fritz“ titelt.
khw
Tom Goeller:
DER ALTE FRITZ
Mensch, Monarch, Mythos
Verlag Hoffman und Campe, Hamburg 2011
Illustriert – 352 Seite - 21,99 EUR |
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