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13.09.2011
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Roman: Simon Urban Plan D
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Simon Urban, Jahrgang 1975 in Hagen, Westdeutschland, geboren hat mit PLAN D eine Geschichte geschrieben, die wohl so nicht stattfindet, daher in den Bereich von Utopien gehört. Ob es Ironie und entlarvender Humor ist, muß der Leser für sich herausfinden. Der Autor Simon Urban studierte am ehemaligen Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Das bekam nach seiner Übernahme bekam den Namen Deutsches Literaturinstitut Leipzig. Wohl darum, da Becher Kommunist war. So verschwindet hierzulande jüngste Geschichte.
Im Klappentext zum Roman heißt es: „Ostberlin 2011: Die Wiedervereinigung hat es nie gegeben, Egon Krenz ist seit 22 Jahren an der Macht und die DDR nahezu pleite. Die Hauptstadt: ein maroder Moloch, verpestet und verdreckt von Millionen Ölmotoren des Trabant-Nachfolgers Phobos. Die letzte Chance für die Wirtschaftsverhandlungen mit der BRD und ihrem Bundeskanzler Oskar Lafontaine.“
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Aus dieser Geschichte entwickelt der Autor auf 552 Seiten seine politische Story. Ermordet aufgefunden wird ein ehemaliger Berater von Krenz. Dieser Mord weist auf die Stasi hin, die so mit ins Spiel kommt. Auf die Suche nach dem oder den Mördern begeben sich der Vopo Martin Wegener und sein Kollege Brendel aus Westdeutschland. Die beiden Polizisten finden nun heraus, warum die Entwicklung der DDR so und nicht anders verlaufen mußte.
Nun mag es sein, daß der deutsch-deutsche Thriller ein Versuch die DDR zu erklären ist. Aber genügt das? Warum aber widmet Simon Urban, der in Hamburg in der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt arbeitet, seinen Plan D neben seinen Eltern auch in Erinnerung an Günter Schabowski? Keine Antwort darauf im Roman.
khw
Simon Urban Plan D
Verlag Schöfflin & Co. Frankfurt7Main 2011
552 Seiten – 24,95 EUR |
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