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25.05.2010
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Kulturführer zu den Plätzen der Revolten in Paris
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Die seit Jahren in Paris lebende Spanier aus Galizien, Ramón Chao und Ignacio Ramonet, haben sich dem Thema Paris und seiner Revolten und Revolutionen angenommen. Über ihre Recherchen haben sie einen Kulturführer über das vielfach Verschütte an Geschichte der französischen Hauptstadt geschrieben. Für die Autoren ist das keine Frage: Barrikaden, Bohème und Libertinage das ist Paris. Als im Mai 68 die Studenten und später auch die Arbeiter auf die Straße gingen, errichteten sie Barrikaden. Damit griffen sie auf eine alte Erfindung der Stadt zurück. Barrikaden wurden während der Julirevolution 1830 und von der Pariser Kommune 1871 errichtet. Über allem steht dabei die Mutter aller Revolutionen, die von 1789, die die Welt nachhaltig veränderte.
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Stets ließen sich revolutionäre Persönlichkeiten vom politischen Flair der Stadt an der Seine anregen. Neben Karl Marx, Rosa Luxemburg, Ho Chi Minh war es auch Claire Lacombe, um nur einige von ihnen zu nennen. In den Cafés der Stadt trafen sie Künstler, die stets für Unruhe sorgten. Zu nennen sind u.a. François Villon, George Sand, Émile Zola und Victor Hugo.
Das Buch regt bei einem Paris-Besuch einmal zu geschichtlichen Streifzügen durch 20 Arrondissements der Stadt an. Die Personen wie Schauplätze sind detailgenau beschrieben und werden ergänzt mit historischen und zeitgenössischen Fotos. Der Band ist angereichert mit praktischen Stadtplänen der Stadt.
khw
Ramón Chao/Ignacio Ramonet: Paris – Stadt der Rebellen – Ein Kulturführer
Rotpunktverlag, Zürich 2010, 420 Seiten, 32,50 |
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