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Wer hat Angst vor dem bösen Wolf
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| Jetzt legen sie wieder los, die Kampagnen-Söldner und Strichjungs aus Schreibstuben und Fernsehstudios |
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Ihr Kampfauftrag: Die Verhinderung einer rot-rot-grünen Regierung in NRW. Erfahrung haben die journalistischen Einsatzgruppen bereits in Hessen und anderswo gesammelt. Die bisherigen Kommentare zeichnen sich dann auch durch das argumentativ übliche Niveau aus. Zwei typische Beispiele:
"Wer die Verstaatlichung der Energiekonzerne propagiert, wer für ein Recht auf Rausch wirbt und wer so viele Spinner und Extremisten in seinen Reihen hat, dass selbst Leute aus der eigenen Bundesführung vor dem jungen Landesverband warnen, der darf im wichtigsten |
Bundesland nicht an die Regierung kommen. Schon gar nicht in einer so schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage, inmitten der Finanz- und Euro-Krise, der längst noch nicht überwundenen Rezession und angesichts hoch verschuldeter Landes- und Kommunalhaushalte." (ZEIT-ONLINE)
Das “Recht auf Rausch” kennen wir gerade bei den Mainstream-Journalisten zur Genüge: Trinkfest und cocane-gewohnt (anders ist ihr Job ja auch nicht zu ertragen), ist ihnen diese Links-Forderung doch geradezu auf ihren alkoholgeschwängerten Wackelbauch geschrieben.
Im übrigen: die Rausch-Forderung ist nicht neu, die Julis im Bund und in NRW vertreten sie ebenfalls. Dass die Linke in so einer schweren Krise nicht mit den anderen an der Heimatfront zusammenstehen darf, ist ja fast ein Geschenk: Das Auslöffeln der selbst zu bereiteten Suppe sollte wahrlich Aufgabe der Kapitalfraktion von Schwarz bis Grün bleiben. Dazu: Wir wünschen: Guten Appetit.
Interessant und bezeichnend war auch der Beitrag in “Report Mainz”, am 10.5.2010 um 21.45 Uhr in der ARD. Auch hier wurden DIE LINKEN als extremistisch beschimpft und mit völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten wieder und wieder bedrängt. Dieselbe "kritische" Haltung würden diese Journalisten den Regierenden gegenüber wohl nicht zeigen. Nach oben buckeln, nach unten treten, ist das schon gängige Motto der deutschen Medien, auch im gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. |
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Wie es scheint, haben die Einsatz-Gruppen der mainstream-medien noch gar nicht mitbekommen, wo die Extremisten in Wirklichkeit sitzen: Die CDU stellte in einem Wahlkampf- Rotbuch fest, dass die Linkspartei private Hausbesitzer enteignen möchte, die sozialistische Planwirtschaft einführen will und “160 Milliarden Steuererhöhungen” plant und gleichzeitig die “Verschuldung ungebremst erhöhen” möchte.
Na fragt man da: Ist es tatsächlich die LINKE, die über Hartz IV arbeitslos gewordene Eigenheimbesitzer zum Verkauf zwingt und damit entschädigungslos enteignet? War es die LINKE, die die Großbank Real-Estate verstaatlicht hat, oder war es die LINKE, die den spekulativen Banken hunderte Milliarden über den Tisch gereicht hat? |
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