|
|
 |
"Die Zeit" im Dunstkreis der Rechtsradikalen
|
 |
| Giovanni di Lorenzo im Duett mit "BILD" |
 |
|
Der Chefredakteur der „Zeit" Giovanni di Lorenzo macht gemeinsame Sache mit „BILD“ und Westerwelle. Er beklagt die viel zu hohen Kosten von Hartz IV (50 MRD Euro). Schuld seien die Menschen mit Migrationshintergrund. Sie seien doppelt so häufig auf Sozialhilfe angewiesen wie der Rest der Bevölkerung. „Andererseits aber drängt sich der Verdacht auf, dass unser in Deutschland so angefeindetes Sozialsystem immer noch attraktiv genug ist, dass es eine massenhafte Einwanderung in die sozialen Netze auslöst …“
„Bild“ greift einen Tag später auf der Titelseite den von der „Zeit“ angelegten fremdenfeindlichen |
Ergüsse auf: „Zeit“-Chef Giovanni di Lorenzo stösst heikle Debatte an. Warum kriegen Migranten häufiger Hartz IV als Deutsche?
Die „Nachdenkseiten“ dazu: Das Zusammenspiel von „Zeit“ und „Bild“ war vermutlich von Anfang an ein abgekartetes Spiel. Solche Verabredungen sind dann besonders wichtig, wenn die Fakten gefälscht sind – im konkreten Fall mit dem Versuch von di Lorenzo – immerhin selbst mit 11 Jahren nach Deutschland zugewandert -, den Zuwanderern die Hauptschuld für den angeblichen Missbrauch von Hartz IV zuzuschieben.
Als eine der verbliebenen manipulationsfreien deutschen Zeitungen merkt „Der Freitag“ an: „Ein unappetitliches Spiel. Die Hartz-Debatte wird ausländerfeindlich. In Deutschland existiert eine massenhafte Zuwanderung in die sozialen Netze allenfalls in den Köpfen von ultrakonservativen Hardlinern.
Und dafür gibt es einen Grund: Das Ausländerrecht ist nämlich in den vergangenen Jahren Stück um Stück verschärft worden, so dass es |
|
 |
gar keine Möglichkeiten mehr für eine massenhafte Einwanderung in die sozialen Netze gibt. Das letzte Fenster, das dafür eine Möglichkeit bot, hat die große Koalition mit der Reform des Familiennachzugs geschlossen.
Heute muss jeder Migrant, der seine Familie nach Deutschland holen will, nachweisen, dass er ihren Unterhalt bezahlen kann. Und Asylbewerber werden schon lange zum allergrößten Teil von Deutschlands Nachbarn aufgenommen – das sieht das EU-Recht so vor. Wie es unter diesen Umständen zu einer massenhaften Zuwanderung in die sozialen Netze kommen soll, ist ein Rätsel, das wohl nur di Lorenzo lösen kann.“
Die Tiraden des „Zeit“-Chefredakteurs die Lorenzo können unter aufgeklärten Menschen nur bedeuten: Kündigung des Zeitschriften Abos (150 €) „Die Zeit“.
|