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Die Folgen der Finanzkrise |
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| Hüben und drüben |
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„US-Präsident Obama lässt seiner Kritik an Großbanken Taten folgen. Mittels einer Abgabe fordert er die Staatshilfen für Finanzinstitute während der Wirtschaftskrise nun zurück: Die 50 größten Geldhäuser sollen die Verluste des Staates ausgleichen. „Wir wollen unser Geld zurück und wir werden es bekommen.““ |
Ganz anders in Deutschland. Hier wäscht eine Hand die andere: Die Kanzlerin Merkel richtete z.B. dem mächtigen Bankenboss Josef Ackermann zum 60 jährigen Geburtstag auf Kosten der Steuerzahler eine Geburtstagsfeier im heimischen Kanzleramt aus.
Ackermann seinerseits bedient die CDU seit Jahren mit großzügigen Parteispenden in der Größenordnung von jeweils rund 200 000 EUR. Die Hamburger Berenbank war ähnlich spendabel: Als die Finanzkrise überschwappte spendete sie ebenfalls 100 000 EUR für die CDU (die Gesamteinahmen seit 1998 von Banken und Versicherungen: 6,32 Mio EUR).
Honi soit qui mal y pense („Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt").
Bei uns geht alles weiter wie bisher, Lichtjahre von Obama entfernt. Nicht den Bankern, sondern den Bürgern wird nach der NRW-Wahl im Mai die Rechnung präsentiert. Und die Zipfelmütz- Deutschen werden es wieder ohne Murren schlucken.
