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Kunduz: Die Bundeswehr als Vollstrecker |
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| Oder: Wann fällt der bayerische gegeelte Baron? |
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Ganz langsam lichtet sich der Nebel über den Vorgang am 4. September bei Kunduz. Der Abwurf der US-Bomben auf Befehl des Bundeswehroffiziers Klein auf die zwei entführten Tankwagen, dabei wurden bis zu 142 Personen getötet, galt nicht diesen. Getötet werden sollten vier gesuchte hochrangige Taliban-Anführer. Bei dem gezielten Töten war die Elite der Bundeswehr, das Kommando Spezialkräfte, die bundesdeutsche Rambo-Einheit KSK mit dabei. So steht es in bundesdeutschen Zeitungen. |
Nun ist der Baron der Verteidigung aus Bayern keine Lichtgestalt mehr. Auch er gerät ins stolpern, das auch nach seinem jüngsten drei Stunden Besuch in Kunduz, einmal ohne Pressetross.
Dabei hatte sich ein Tag vorher der Verteidigungsausschuss des Bundestags als Kunduz-Untersuchungsausschuss etabliert. Aufgeklärt werden soll, was wirklich am 4.September in und um Kunduz geschah.
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CSU-Mann Karl-Theodor zu Guttenberg feuerte wegen der Affäre, ihm sollten mehrere wichtige Dokumente vom Staatssekretär Wichert sowie vom Generalinspekteur Schneiderhan nicht vorgelegen haben, die beiden Mitarbeiter am 25.November. Bei den Berichten geht es nicht um den NATO-Abschlussbericht, den kennt der Baron, sondern um die Darstellung zum Bombenwurf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und dem Feldjägerbericht. Nach dem Gespräch lässt der Baron beide nacheinander zum Einzelgespräch in sein Büro kommen und lässt sie wissen, dass er kein Vertrauen mehr zu ihnen hat. Das kommt einen Rauswurf aus ihren Funktionen gleich. |
Am 3. Dezember bekamen die beiden Geschassten den großen Zapfenstreich. Der 4-Sterne-Gene- ral Schneiderhan dankte allen Ministern, denen er diente – außer dem den jüngsten Mann aus Bayern.
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Wird nun der Aufsteiger zu Guttenberg demnächst entzaubert und muss gehen? Oder bleibt er, da auch Angela Merkel einiges wusste? Es werden noch spannungsreiche wie enthüllende Wochen werden, was der Untersuchungsausschuss in dieser Sache findet. Ein CSU Bundestagsabgeordneter fordert nun ein robustes Mandat der Bundeswehr in Afghanistan, damit es nicht zu weiteren Sündenfälle kommt. Das heißt auch, über kurz oder lang wird die sogenannte Aufbauhilfe Krieg genannt. khw |


