12.11.2009

Die neoliberale Bertelsmannstiftung

Wir sind Armut

Als Exportweltmeister sind "wir" jetzt auch die Champs der Ausbeuter. Für weniger Lohn muss bei uns mehr malocht werden.

Die Kluft zwischen Beschäftigten mit mittleren und niedrigen Löhnen ist in den vergangenen zehn Jahren weiter gewachsen. Ende der 90er Jahre erzielten Geringverdiener noch 64 Prozent des Einkommens eines Arbeitnehmers mit mittlerem Einkommen, heute sind es nur noch 53 Prozent. Dieser Rückgang ist im internationalen Vergleich der stärkste in 20 Ländern der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD).

Zu diesen Ergebnissen kommt die antidemokratische und marktradikale Bertelsmannstiftung, die sich "gemeinnützig" nennt und seit Jahren unheilvolle Ideen-Geberin für Politik und überforderte Politiker ist.

Das offenkundige Ziel: Es sollen alle sozialen Errungen- schaften der Arbeitnehmer, Rentner und Schwachen unserer Gesellschaft abgeschafft und alle Institutionen der öffentlichen Daseinsvorsorge privatisiert werden.

Die Menschen sollen wehrloses Anhängsel des übermächtigen Kapitals werden.

Jetzt geht es auch den Normalverdienern an den Kragen: Zitat: " Eine weitere „Baustelle“ stellt die Regulierung des Arbeitsmarktes dar.


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