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DDR-Schlussstrich-Debatte |
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| A. Merkel: Wer im Steinhaus sitzt, sollte nicht mit Gläsern werfen! |
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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen einen Schlussstrich unter das DDR-Kapitel gewendet. Pünktlich zum 20. Jahrestages des Mauerfalls wies die CDU-Politikerin zur Begründung darauf hin, dass zur Versöhnung auch Wahrhaftigkeit gehöre. “Schlussstriche – egal unter welches Kapitel der Geschichte – stehen im Widerspruch dazu”, hob Merkel hervor, nachdem Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) zur Versöhnung auch mit der früheren SED und der Stasi aufgerufen hatte. |
| “Einen Schlussstrich ziehen zu wollen, heißt, etwas verdrängen zu wollen. Erstens funktioniert das nie, und zweitens bin ich der Überzeugung, dass wir die Erinnerung an das Geschehene wachhalten müssen, um die Zukunft zu gestalten”, so Merkel. “Das sind wir außerdem den vielen Opfern des SED-Regimes und auch kommenden Generationen schuldig. Denn wie wollen wir ihnen erklären, wie kostbar die Freiheit ist, wenn wir die Erfahrungen mit der Unfreiheit verschweigen?”, mahnte die Bundeskanzlerin. “Einen solchen Weg hielte ich für falsch.” Bewahrheitet sich wieder einmal die Erkenntnis: "Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche". Die Kanzlerin übersieht offensichtlich ihre eigene Fähigkeit zur Wahrheit. Unter der Überschrift "Deutsche Kanzlerin Merkel ein Stasi-Spitzel?" wurde über sie allerlei Unangenehmes in einer Schweizer Publikation bekannt. Da wurde berichtet, dass WDR-Redakteure bei ihren Recherchen zu dem Bericht |
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| Das vom WDR gefundene Merkel-Bild durfte nicht gesendet werden, weil Angela Merkel die Ausstrahlung des Fotos im WDR Film untersagt hatte. Unanbeanstandet blieben auch Oskar Lafontaines Behauptungen, Merkel sei früher eine “hervorgehobene FDJ-Funktionärin für Agitation und Propaganda” gewesen, sie gehörte damit zur "Kampfreserve der SED”. Merkel habe in der DDR “besondere Vorteile” genossen. Sie habe “auch im Ausland studieren” und in die Bundesrepublik reisen können. “Die Debatte über die DDR-Vergangenheit verlaufe heuchlerisch, weil sich CDU und FDP jeweils zwei SED-Blockparteien einverleibt” hätten und so täten, “als wäre das alles nicht gewesen”. Solange die politischen Freiheitsbewahrer aus CDU, FDP und dem Kanzleramt, sich über ihre eigene Rolle nicht äußern wollen, haben öffentlichen Ergüsse über Wahrheit und Wahrhaftigkeit nach Kanzlerinnen-Art den Charakter von Heuchelei und bürgerlicher Propaganda. |
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