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Kahrs Gefolgsmann zerbröselt Eimsbüttel-SPD |
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| Personelle Hilfe durch die LINKE? |
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Johannes Kahrs Gefolgsmann Danial Ilkhanipour ist mit seiner Kandidatur im traditionell roten Wahlkreis Eimsbüttel vernichtend gescheitert. Mit 23,8 Prozent der Stimmen kam der 27-jährige ehemalige Juso-Chef am Ende nur auf dem dritten Platz. Selbst die Grünen-Kandidatin Krista Sager liess ihn noch hinter sich.
Die Stimmenanteile für den SPD-Kandidaten wurden gegenüber 2005 fast halbiert. Verbrannte rote Erde in Eimsbüttel. |
Offenbar haben dem aufstrebenden Jungpolitiker nicht nur die Genossen, sondern auch viele Wähler die Art und Weise übel genommen, in der er sich die Kandidatur sicherte: Mit Hinterlist und Tücke - ganz im Stil seines Ziehvaters Kahrs - hatte er seinen Konkurrenten, den Parteilinken Niels Annen bei den Vorwahlen ausgetrickst. Kritiker sprachen damals von einer gezielten Unterwanderung.
| Der gescheiterte Ilkhanipour am Wahlabend: "Ich will nichts schön reden. Mein Ergebnis geht über den allgemeinen Stimmenverlust der SPD hinaus, aber ich bin im Wahlkampf gezielt torpediert worden." Er selbst könnte sich aber vorstellen, in vier Jahren noch einmal für den Bundestag zu kandidieren. Innerhalb der Eimsbütteler SPD befürchtet man nun, dass Ilkhanipour versuchen wird, über seine Gefolgsleute die Distrikte zu übernehmen. Da viele seriöse Sozialdemokraten in der Schröder/Steinmeier-Ära die SPD verlassen haben, ist die Gefahr in der Tat gross, dass die SPD weiter von Karrieristen wie Ilkhanipour zerstört und zerfranst wird. Es kursiert das Gerücht, dass die LINKE personelle Unterstützung leisten will: Durch vorübergehende Beitritte zur SPD sollen den Restbeständen der "guten" SPD Mehrheiten auf den Wahlversammlungen verschafft werden... |
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