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Was stimmt hier nicht? |
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| Oder wer lügt hier? |
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Das Bundesverteidigungsministerium widerspricht Meldungen, nach denen Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan womöglich ohne Warnung auf ein Fahrzeug geschossen haben. Dabei wurde ein Jugendlicher getötet. Dieser Vorfall soll sich vor einem Monat ereignet haben.
Nach Angaben der Bundeswehr soll sich der Vorgang so abgespielt haben: Ein Kleinlaster sei mit hoher Geschwindigkeit auf eine Straßensperre zugefahren und habe Handzeichen und Warnschüsse ignoriert. |
Daraufhin sei das Feuer eröffnet worden. Vorwürfe, die der Vater des dabei getöteten jugendlichen Beifahrers nun erhebe, seien „überraschend“. Das Vorgehen der Soldaten sei „in keinster Weise zu beanstanden“ gewesen. Das habe die Familie des fünfzehn Jahre alten Jungen seinerzeit auch so gesagt.
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Der Sprecher bestätigte auch, daß die Bundeswehr der Familie des getöteten Jungen Geld gegeben habe. Gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa) sagte der Vater, daß es 20 000 Dollar waren. Der Bundeswehrsprecher wollte diese Summe nicht bestätigen. Er sagte aber: „Das, was in den Medien kursiert, ist sicher nicht ganz falsch.“ Wurde die Öffentlichkeit wieder einmal von der Bundeswehr hinters Licht geführt? Karl-H. Walloch |

