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Angies Luftbereitschaft und Ullas Staatskarosse |
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Vor einigen Tagen flog Angela Merkel – so heißt es vereinzelt im Internet – mit dem Learjet der Flugbereitschaft (anderen Quellen zufolge soll es ein Hubschrauber gewesen sein) auf die Luxus-Insel Sylt, um ihr Buch vorzustellen. Der Termin war also privater Natur. Man fragt sich nach der Schlacht gegen U. Schmidt, wer hat Merkels Flug eigentlich bezahlt? |
Sie selbst? In der Mainstream-Presse erfährt man über die Sylt-Visite kein Sterbenswörtchen.
Es wurden offensichtlich sogar Berichte über den Merkel-Flug wieder freiwillig aus dem Internet entfernt, vermutlich, um die Diskussion nicht auf die Bundeskanzlerin zu lenken. Natürlich geht es uns nicht darum, Ulla Schmidt zu verteidigen, aber beachtenswert ist die auffällig unter- schiedliche mediale Aufbereitung dieser Vorfälle durch die Medien schon.
Die Art und Weise der “Skandal”-Berichterstattung durch den weit überwiegenden Teils unserer Medien ist maßgeblich davon geprägt, welchem politischen Spektrum die in einen “Skandal” verwickelte Person angehört: Dem Spektrum der “bürgerlichen Parteien” oder jenem des “rot-rot(-grünen) Lagers”. Bei der CDU und FDP sind Skandale “Unachtsamkeiten”, oder werden verschwiegen, bei SPD (soweit Politiker als “Links” verdächtigt werden, wie Ypsilanti oder Stegner) Grünen und vor allem der LINKEN wird unerträgliche Häme zelebriert. Da muss man nicht allein auf das dümmliche “Weglaufargument” bei Lafontaine hinweisen, auch das tägliche Verschweigen politischer Positionen DER LINKEN oder anderer linker Politiker zeigt, wer die manipulative Beeinflussung der Menschen in Deutschland zielgerichtet betreibt.
| Der bekannte Journalist Sethe hat vor 40 Jahren gesagt: “Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre persönliche Meinung verbreiten zu können“ und meinte damit die Verlegermillionäre und ihren Anhang in Wirtschaft und Politik. Geändert hat sich hieran in 40 Jahren nichts. Im Gegenteil: Ein Leser der Nachdenkseiten hat die Verkommenheit der Mainstream-Medien sehr treffend beschrieben: “Die hiesige Medienlandschaft erfüllt immer weniger die Anforderungen, welche an einen funktionsfähigen Mediensektor innerhalb eines demokratischen Staates gestellt werden: Vielfalt, Unabhängigkeit und Fairness im Sinne einer möglichst umfassenden Gleichbehandlung der |
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Dass sie dabei mit großem Geschick und Manipulationsvermögen vorgehen, zeigen die Wahlergebnisse: Trotz massiver Beeinträchtigung der sozalen Interessen der Mehrheit der Bevölkerung gelingt es ihnen fast problemlos, immer wieder Mehrheiten für ihre konservativen politischen Verbündeten in der Politik zu sichern, die dann die Umverteilungspolitik von unten nach oben fortsetzen helfen.
Sylter Fernsehen über A. Merkels Buchtrip
Beitrag aus Kritik und Kunst

