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Offener Brief an Frau von der Leyen |
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Sehr geehrte Frau von der Leyen,
man hat den Eindruck, dass aus lauter Aktionismus das Wissen hinten angestellt wurde. Hauptsache wir tun etwas, auch wenn es falsch und wirkungslos ist.
Hier agiert eine Generation, für die ein Browser ein spezieller Duschkopf an der Badewanne und das Internet vielleicht eine neue Leitung zum nächsten Stromversorger ist.
Damit soll der Porno-Branche, insbesondere Kinder-Pornografie, nicht schöngeredet werden. Gegen diese Porno-Mafia sollte man mit geeigneteren Mitteln vorgehen: die perverse Kundschaft und die Urheber ermitteln, deren Server stilllegen und sie einer Verurteilung zuführen. Das bedarf aber ein Mehr an Aufwand, vor allem auch international.
Mit Ihrem Vorpreschen in Sachen Kinderpornografie und deren Filterung kriminalisieren Sie den einfachen Bürger, welcher sich auf die Site verirrt hat, ohne dem Übel an die Wurzel zu gehen. Dieses perverse Klientel erreichen Sie damit überhaupt nicht.
Beispiel: wenn auf der Straße jemand überfallen oder ein Fahrzeug aufgebrochen wird, dann ist das laut und strafbar. Statt etwas dagegen zu unternehmen, schließt man einfach das Fenster und zieht die Vorhänge zu und lässt sie im Hintergrund weiter agieren. Man sieht und hört ja nichts mehr. Wurde ja vor über 65 Jahren auch schon so gehandhabt.
Wenn jemand, wirklich aus Versehen, auf so einem Stoppschild landet, läuft er Gefahr durch die Überwachung kriminalisiert zu werden. Diese verqueren Typen kann man mit WEB-Filtern (Vorhängen) jedenfalls nicht aufhalten. Jeder, der sich intensiv mit dem WEB beschäftigt, kennt die Möglichkeiten diese Filter zu umgehen.
Der WEB-Filter ist ein staatlich verordneter wirkungsloser Vorhang und die Perverslinge machen weiter wie bisher. Gleichzeitig werden die Bundesbürger bevormundet und die Demokratie demontiert. Oder ist das Absicht?
Anscheinend existieren in bestimmten Kreisen ausgesprochen viele pädophiele Existenzen. Durch den WEB-Filter werden diese sogar noch geschützt. Es motiviert die im Ausland sitzende P-Branche in SPAM-Mails und auf WEB-Seiten verschleierte Links einzurichten die dann auf den STOPP-Schildern landen. Damit wird dann nur das BKA übermäßig beschäftigt, statt dass die sich auf das Wesentliche konzentrieren können.
Man sollte diesen Sumpf zuerst trocken legen, dann erledigt sich das meiste fast von allein. Keine Nachfrage, keine Produktion. In diesem Fall behindern die WEB-Filter eine stille Übwerwachung sogar.
Auf jedenfall ist es langwieriger, nicht so medienwirksam und dauert länger als bis zur nächsten Bundestagswahl. Es setzt für die Fahnder mehr technisches Wissen und ein entsprechendes Equipment voraus. Am Ende ist das ganze aber erfolgversprechender, dieser perversen Bande ein Ende zu bereiten.
Zum Schluss noch eine Frage: Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen denen, die die Demokratie demontieren und denen, welche sie mit Brachialgewalt schützen wollen? ![]()