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Hakenkreuze in KiK-Filialen
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| Der KiK-Billig-Discounter ist offenkundig lernunwillig |
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Vor zwei Jahren gab es erste Proteste gegen die Verwendung von Metallgestängen in den 2700 Filialen des europaweit agierenden Discounters, unter ihnen auch Filialen an zehn Orten in Hamburg.
Von oben betrachtet sehen die von KIK aufgestellten „Kreuzwinkelständer“ wie Hakenkreuze aus. Und die sind nach Paragraph 86a des Strafgesetzbuches ("Verwendung nationalsozialistischer Symbole") verboten.
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Ein Mann in Schleswig-Holstein will das KiK-Verhalten nicht hinnehmen und erstattete Anzeige.
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| „Die Sache ist in Bearbeitung, es wird ermittelt“, bestätigt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kiel. Bei KIK versteht man die Aufregung nicht. Die Pressespre- cherin erklärte: „Die leider immer wieder geäußerte Assoziation mit verfassungsfeind- lichen Symbolen ist nicht nachvollziehbar, unsere Themenständer erfüllen einen ganz einfachen Zweck: Es sind Warenständer, die wir zur verbesserten Präsentation unserer Produkte einsetzen“. |
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Auch BILD sah das ähnlich: „Tatsächlich ist die Anordnung der Ständer platzsparend und praktisch“, so auf der Website des Boulevardblattes. Sicherlich wird man nicht ernsthaft behaupten können, dass KiK beabsichtigt hatte, Hakenkreuze zu zeigen. Zunächst handelte es sich wohl eher um ein Missgeschick des Unternehmens.
Wenn KiK nun aber verlauten lässt, dass es „immer wieder“ nazibezogene Assoziationen gäbe und man trotzdem an der Verwendung |
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der Hakenkreuz-Kleiderständer festhält, dann kann allein fahrlässiges Verhalten nicht mehr unterstellt werden, sondern muss von Absicht und fehlender historischer Sensibilität ausgegangen werden.
Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren: Das politische Bewußtsein von KIK scheint auch sonst dem Niveau der gezahlten Löhne zu entsprechen.
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