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Gentechnik-Pflanze Mais MON810 |
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Der Anbau ist umstritten, da die Pflanzen permanent Gifte abgeben. Durch die Verfütterung landet der Mais als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren Tellern. Die Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind bisher weitgehend unerforscht. Frankreich und Griechenland haben den Anbau von MON810 inzwischen verboten. Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner hat ein Verbot in Aussicht gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob ihre Äußerungen tatsächlich ernstzunehmen sind oder ob es sich um ein taktisches Ablenkungsmanöver handelt.
Sander könne sich nun nicht mehr im Aussitzen und Nichtstun verstecken, sondern müsse noch vor dem diesjährigen Aussaattermin ein entsprechendes Verbot aussprechen. Schließlich seien die EU-Umweltminister im Dezember 2008 übereingekommen, Gebiete mit besonderer Bedeutung für die biologische Vielfalt vor negativen Einflüssen gentechnisch veränderter Pflanzen zu bewahren. Dazu sollten die Mitgliedstaaten Nutzungsbeschränkungen bis hin zu Anbauverboten erlassen können.
„Wenn Aigner, Gabriel und Söder fordern, alle ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von Genmais umfassend neu zu bewerten, sollte auch der Niedersächsische Umweltminister langsam aufwachen,“ stellt die Linksfraktion fest. Sander würde so auch neuerlichen Auseinandersetzungen auf entsprechenden Ackerflächen im Elbvorland zuvor kommen, mahnt Umweltpolitiker Herzog an. Mehr auf der website von campact Ein von Arte hervorragend recherchierter Beitrag über Monsanto vom 17.05.2008. Es ist höchste Zeit diesem ganzen Spuk ein Ende zu bereiten. |
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